| Schritt | |
|---|---|
| 1 | DGL nach der höchsten Ableitung auflösen |
| 2 | Integratoren in Reihe zeichnen |
| 3 | Ausgänge benennen: |
| 4 | Rechte Seite als Signalpfad aufbauen |
| 5 | Ergebnis zurück in den ersten Integratoreingang; Anfangswerte einstellen |
Implementieren Sie den harmonischen Oszillator mit , , , in Simulink.
Extraaufgabe: und als Workspace-Variablen definieren.
Auflösen nach der höchsten Ableitung:
DGL 2. Ordnung → zwei Integratoren, aber jetzt zwei Signalpfade zurück:
Rückkopplung von (über ) und von (über ) in den Summierer.
, , , , , .
Bei einer nichtlinearen DGL (z.B. -Term) ändert sich am Signalflussplan nichts Grundsätzliches – nur ein zusätzlicher Block wird gebraucht:
| Block | Funktion |
|---|---|
| Product | multipliziert zwei Eingangssignale: |
Um zu berechnen: beide Eingänge des Product-Blocks an dasselbe Signal anschließen.
Analytisch unlösbar → numerisch trivial.
Ein Flugzeug bremst nach der Landung. Die Geschwindigkeit folgt aus:
(Reifenreibung), (Luftwiderstand)
Signalflussplan:
Rückkopplung liefert (Gain) und (Gain + Product).
Implementieren Sie das Bremsmodell in Simulink.
Variante A – nur Elementarblöcke (Sum, Gain, Product, Integrator, Scope):
Variante B – Matlab Function Block:
function v_dot = f(v) implementierenModeling → Model Settings → Solver
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| ode45 (variabel) | Standard; passt Schrittweite automatisch an |
| ode4 (fest) | Runge-Kutta 4, feste Schrittweite – schnell, vorhersehbar |
| ode1 (Euler, fest) | anschaulich, aber instabil bei großen Schrittweiten |
| Max Step Size | begrenzt die maximale Schrittweite (wichtig für glatte Scope-Kurven) |
Demonstration: Federschwinger mit ode1 und großer Schrittweite → Lösung divergiert.
Dasselbe Modell, kleinere Schrittweite → stabil.
To Workspace-Block schreibt ein Signal als Matlab-Variable in den Workspace.
% Nach der Simulation im Command Window:
plot(tout, yout) % tout und yout automatisch angelegt (Out-Block)
Alternativ: Out-Block + Data Import/Export in den Model Settings
→ tout (Zeitvektor) und yout (Matrix, eine Spalte pro Ausgang) werden automatisch gespeichert.
So lassen sich Simulink-Ergebnisse direkt in Matlab weiterverarbeiten: FFT, Maxima suchen, mit Messdaten vergleichen.
Ergänzen Sie das Federschwinger-Modell:
x_sim)x_sim plotten